Milei wünscht Papst Leo XIV. nach Lungenoperation schnelle Genesung
Der argentinische Präsident Javier Milei hat Papst Leo XIV. im Namen des Landes eine rasche und vollständige Genesung gewünscht, nachdem bekannt wurde, dass sich der Pontifex in den kommenden Tagen einer Operation unterziehen muss, um einen frühzeitig entdeckten Knoten in einer Lunge entfernen zu lassen.
Der argentinische Präsident Javier Milei hat Papst Leo XIV. im Namen des gesamten Landes eine rasche und vollständige Genesung gewünscht. Hintergrund ist die bevorstehende Operation, bei der dem Pontifex ein in einem frühen Stadium entdeckter Knoten aus einer Lunge entfernt werden soll. Der Eingriff soll in den kommenden Tagen stattfinden.
In einer Botschaft auf der Plattform X wandte sich Milei direkt an den Papst und ließ ihm seine Verbundenheit ausdrücken. «Ich möchte Papst Leo XIV. meine Zuneigung und meine besten Wünsche angesichts des Eingriffs übermitteln, dem er sich unterziehen wird», schrieb der Präsident. Ganz Argentinien begleite Seine Heiligkeit mit Zuneigung und Gebet und wünsche ihm eine schnelle und vollständige Genesung.
Milei betonte zugleich die Hoffnung, dass der Papst bald wieder seine Aufgabe als Oberhaupt der katholischen Kirche wahrnehmen könne. «Aus unserem Land vereinen wir uns im Gebet für seine Gesundheit, in der Hoffnung, dass er die Kirche bald mit der Weisheit und Stärke weiterführen kann, die ihn auszeichnen», erklärte der Präsident. Die Worte richten sich an einen Pontifex, der in Argentinien geboren wurde und damit das erste katholische Kirchenoberhaupt aus diesem Land ist.
Die Operation fällt in eine Zeit, in der die Vorbereitungen für eine historische Papstreise nach Argentinien auf Hochtouren laufen. Der Besuch ist für den Zeitraum vom 8. bis 11. November vorgesehen und damit weniger als einen Monat nach dem geplanten Eingriff. Es wäre der erste Besuch eines Papstes in dem südamerikanischen Land seit vielen Jahren und ein Ereignis von großer Bedeutung für die katholische Bevölkerung der Region.
Die Nachricht von der bevorstehenden Operation hat in Argentinien und darüber hinaus Anteilnahme ausgelöst. Der Gesundheitszustand des Papstes ist für Gläubige weltweit ein zentrales Thema, zumal der Pontifex erst seit Kurzem im Amt ist. Der entdeckte Knoten wurde nach Angaben aus dem Umfeld des Vatikans in einem sehr frühen Stadium festgestellt, was die Erfolgsaussichten des Eingriffs verbessern dürfte.
Mileis öffentliche Botschaft ist auch ein Zeichen der Verbundenheit zwischen dem argentinischen Staat und dem Heiligen Stuhl. Der Präsident, der sich in der Vergangenheit kritisch über einzelne kirchliche Positionen geäußert hat, würdigte nun die Bedeutung des Papstes für die Gläubigen. Die Reise nach Argentinien gilt als Höhepunkt der bisherigen Amtszeit von Leo XIV. und wird mit Spannung erwartet.
Ob der Papst nach der Operation wie geplant im November nach Argentinien reisen kann, ist derzeit noch offen. Der Vatikan hat bislang keine endgültige Entscheidung über eine Verschiebung bekannt gegeben. Die kommenden Tage und der Verlauf der medizinischen Behandlung dürften darüber entscheiden, ob das historische Ereignis wie vorgesehen stattfinden kann.
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