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Finnland und Norwegen sprechen mit Putin über Ende des Ukraine-Kriegs

Die Staatschefs Finnlands und Norwegens haben Wladimir Putin in einem seltenen Telefonat auf die enormen menschlichen und materiellen Kosten des Krieges in der Ukraine hingewiesen.

Finnland und Norwegen sprechen mit Putin über Ende des Ukraine-Kriegs
NATO countries hold rare call with Vladimir Putin as leaders discuss ending Ukraine war

Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre haben in einem seltenen Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Krieg in der Ukraine gesprochen. Beide Politiker machten deutlich, dass der Konflikt »enorme menschliche und materielle Kosten« verursache, und brachten damit ihre Sorge über das Ausmaß der Zerstörung und des Leids zum Ausdruck.

Die Kontaktaufnahme ist ungewöhnlich, weil Regierungschefs der NATO-Staaten nur selten direkt mit Putin sprechen. Finnland und Norwegen grenzen beide an Russland und teilen lange Landgrenzen mit dem Land. Finnland ist seit 2023 Mitglied der Allianz, Norwegen gehört ihr seit ihrer Gründung im Jahr 1949 an. Die gemeinsame Grenze macht die Sicherheitslage für beide Länder besonders greifbar, weshalb ein Gespräch auf dieser Ebene eine besondere Bedeutung hat.

Das Telefonat fällt in eine Phase, in der über mögliche Wege zu einer Beendigung des Krieges diskutiert wird. Der Krieg dauert seit der russischen Invasion im Februar 2022 an und hat auf beiden Seiten hohe Opfer gefordert. Die Gesprächspartner hoben nach den vorliegenden Informationen vor allem die humanitären Folgen hervor, ohne dass im Detail bekannt wäre, welche konkreten Vorschläge sie unterbreiteten.

Welche Antworten Putin in dem Gespräch gab und welche Forderungen er erhob, ist den vorliegenden Informationen nach nicht vollständig dokumentiert. Auch zu einer ausführlichen Stellungnahme des Kremls liegen keine gesicherten Angaben vor. Für die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer bleibt daher offen, ob solche direkten Kontakte tatsächlich zu einer Verringerung der Kampfhandlungen führen können.

Die Initiative zeigt, dass einzelne europäische Staaten trotz der anhaltenden Spannungen und der engen Abstimmung innerhalb des Bündnisses den direkten Gesprächskanal nach Moskau suchen. Ob daraus ein Beitrag zu Verhandlungen erwächst, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen, sofern weitere Gespräche folgen.

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Katharina Neumann

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Breaking News Editor

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