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Xi Jinping trifft in Washington zu dreitägigem Staatsbesuch ein

Der chinesische Präsident Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. US-Präsident Donald Trump empfing ihn persönlich auf der Militärbasis Joint Base Andrews bei Washington.

Xi Jinping trifft in Washington zu dreitägigem Staatsbesuch ein
Chinese president Xi aangekomen in VS voor staatsbezoek, persoonlijk verwelkomd door Trump: ’Partners in plaats van rivalen’

Der chinesische Präsident Xi Jinping ist am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten eingetroffen. US-Präsident Donald Trump empfing ihn persönlich auf der Militärbasis Joint Base Andrews bei Washington. Es ist ein Empfang, der die Bedeutung des Besuchs unterstreichen soll: Trump und First Lady Melania schüttelten Xi und seiner Frau Peng Liyuan die Hand, nachdem diese ihr Flugzeug verlassen hatten.

Anschließend wurden die Nationalhymnen Chinas und der Vereinigten Staaten gespielt, während zwei amerikanische B1-Bomber über die Basis flogen. Die militärische Ehrenbezeugung fiel damit ungewöhnlich deutlich aus. Der Besuch dauert von Mittwoch bis Freitag und führt Xi ins Weiße Haus. Die chinesische Delegation reist mit umfangreichem Sicherheitsaufgebot an: zwei Limousinen, eine besonders gesicherte Boeing sowie kugelsichere Aktentaschen gehören zur Ausstattung. Auch eine Eliteeinheit des chinesischen Militärs ist Teil der Karawane.

Die Begegnung steht unter einem bemerkenswerten Vorzeichen. Schon vor der Ankunft war von «Partnern statt Rivalen» die Rede — eine Formulierung, die auf eine Phase der Entspannung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hindeutet. Der Ton unterscheidet sich damit deutlich von den vergangenen Jahren, in denen der Handelskonflikt und geopolitische Spannungen das Verhältnis prägten. Der persönliche Empfang durch Trump auf dem Luftwaffenstützpunkt gilt als seltenes Zeichen der Wertschätzung.

Für die chinesische Seite ist der Besuch auch eine Frage des Prestiges. Xi reist mit einem Aufgebot, das Kontrolle und Sicherheit in den Vordergrund stellt. Die mitgeführten Fahrzeuge und die eigene Sicherheitseinheit zeigen, dass Peking auf dem fremden Terrain keine Risiken eingehen will. Die kugelsicheren Aktentaschen gehören zum Standardprotokoll für den Transport sensibler Kommunikationsmittel und Dokumente. Die supergesicherte Boeing dient als fliegende Kommandozentrale.

Der Besuch fällt in eine Zeit, in der sich die Weltordnung neu sortiert. Die Vereinigten Staaten und China ringen um Einfluss in Handel, Technologie und Sicherheitspolitik. Umso mehr Gewicht hat die Geste des Empfangs. Beobachter werten die Ankunft auf der Joint Base Andrews und die gemeinsame Hymnenzeremonie als bewusst gesetzte Signale. Die beiden Präsidenten wollen offenbar den Rahmen für Gespräche abstecken, die über den Tag hinaus wirken könnten.

Was in den kommenden Tagen im Weißen Haus verhandelt wird, ist noch nicht im Einzelnen bekannt. Klar ist jedoch, dass der dreitägige Aufenthalt mehr ist als ein protokollarischer Termin. Er markiert den Versuch, das Verhältnis der beiden Mächte auf eine neue Grundlage zu stellen — zumindest für den Moment. Die Bilder von der Ankunft, die Hymnen und der Überflug der Bomber werden in beiden Hauptstädten genau registriert werden.

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Jana Hartmann

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Culture Reporter

Jana Hartmann covers public affairs, politics, business, culture and daily news for Hochland. The role focuses on verification, context, and clear explanations for readers.