Papst Leo kehrt nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurück
Papst Leo XIV. wurde vier Tage nach einer Lungenkrebs-Operation aus dem Gemelli-Krankenhaus in Rom entlassen. Sein Chirurg sieht keine medizinischen Gründe, die geplante Südamerikareise im November abzusagen.
Papst Leo XIV. ist am Samstagnachmittag, dem 17. Oktober, aus dem römischen Gemelli-Krankenhaus entlassen worden und in den Vatikan zurückgekehrt. Vier Tage zuvor war der Pontifex an Lungenkrebs operiert worden. Sein Chirurg, Dr. Stefano Margaritora, erklärte gegenüber Vatican News, es gebe «keine klinischen Gründe», die den Papst davon abhalten sollten, seine geplante Reise nach Südamerika anzutreten, die für den 6. November vorgesehen ist.
Damit bleibt die Reise, die den ersten größeren Auslandsbesuch des Papstes seit der Operation markieren würde, auf dem Programm. Die Aussage des Chirurgen ist für die Planung von besonderer Bedeutung, weil sie die medizinische Einschätzung liefert, auf die sich der Vatikan bei der Entscheidung stützt. Wie der Eingriff im Einzelnen verlaufen ist und welche Behandlung im Anschluss folgt, geht aus den vorliegenden Meldungen nicht hervor.
Eine unabhängige britische Nachrichtenquelle berichtete, dass die Vatikanärzte den Papst nur wenige Wochen nach der Krebsoperation für die Südamerikareise freigegeben haben. Der Eingriff war Anfang Oktober erfolgt. Die Reise soll unter anderem nach Argentinien und Peru führen, wie aus den Berichten hervorgeht.
Für die katholische Kirche ist der Gesundheitszustand des Oberhaupts von großer Tragweite. Mit der Rückkehr in den Vatikan und der klaren ärztlichen Aussage hat die Frage nach der Durchführbarkeit der Reise zunächst eine Antwort gefunden. Ob der Papst die Reise tatsächlich wie geplant antreten wird, bleibt abzuwarten, doch die medizinische Freigabe schafft zunächst Klarheit für die Vorbereitung der Begegnungen mit den Gläubigen in Südamerika.
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