Trump plant Vorgehen gegen ausländische Krypto-Betrugsnetzwerke
Die US-Regierung will am Mittwoch im Weißen Haus Maßnahmen gegen ausländische kriminelle Netzwerke vorstellen, die Amerikaner in betrügerische Krypto-Investments locken.
US-Präsident Donald Trump will am Mittwoch die Bemühungen seiner Regierung hervorheben, gegen ausländische kriminelle Netzwerke vorzugehen, die Amerikaner in betrügerische Kryptoinvestments locken. Das berichtete Reuters unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Weißen Hauses.
Die Ankündigung ist Teil einer breiteren Veranstaltung zur Prävention von Cyberkriminalität. Bei einem Termin im Weißen Haus werden Trump und Mitglieder seines Kabinetts erwartet. Der Fokus liegt auf Gruppen, die ihren Sitz außerhalb der Vereinigten Staaten haben und ihre Opfer über Online-Kanäle erreichen. Die Veranstaltung ist damit Teil der Bemühungen, Amerikaner vor Täterbanden zu schützen, die ihre Aktivitäten bewusst über Landesgrenzen hinweg organisieren.
Betrug mit Kryptowährungen gehört seit Jahren zu den Problemfeldern der Strafverfolgung in den USA. Die Täter arbeiten häufig grenzüberschreitend, was die Ermittlungen erschwert und die Rückholung verlorenen Geldes oft schwierig macht. Dass die Regierung diese Netzwerke nun ausdrücklich in den Mittelpunkt stellt, zeigt, welchen politischen Stellenwert das Thema inzwischen hat. Die Ankündigung ist zudem Teil eines größeren Schwerpunkts der Regierung auf Cybersicherheit, bei dem sowohl Prävention als auch die Verfolgung der Täter im Vordergrund stehen.
Über konkrete Maßnahmen, Zuständigkeiten oder finanzielle Dimensionen des geplanten Vorgehens lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine weiteren verifizierten Angaben vor. Auch die genaue Zusammensetzung der Teilnehmer der Veranstaltung, mögliche Summen der Verluste der Opfer und Reaktionen aus den betroffenen Ländern sind bislang nicht bekannt. Die Veranstaltung am Mittwoch dürfte zeigen, wie konkret die Regierung ihr Vorhaben ausgestaltet.
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